Bergstation, Salzburg
Die Untersbergbahn übernimmt eine zentrale Rolle in der touristischen Erschließung des Alpenmassivs bei Salzburg. Seit ihrer Eröffnung 1961 ermöglicht sie den Zugang zur hochalpinen Landschaft und überwindet dabei rund 1.320 Höhenmeter bis Bergstation Geiereck. Die Bergstation bildet nicht nur den technischen Endpunkt der Seilbahn, sondern auch den Übergang zwischen der Reise und dem eigentlichen Bergerlebnis. Hier treffen Ankommen und Aufbruch, Infrastruktur und Landschaft, Aufenthalt und Bewegung aufeinander. Die bestehende Bergstation stammt aus der Entstehungszeit der Untersbergbahn und entspricht in ihrer räumlichen Organisation nicht mehr den heutigen programmatischen und technischen Anforderungen. Die Aufgabe des Entwurfs bestand daher darin, die bestehende Infrastruktur neu zu denken und die Bergstation als eigenständigen architektonischen Ort weiterzuentwickeln. Neben den notwendigen technischen Einrichtungen der Seilbahnhalle werden Räume für Ankommen, Versammeln und Aufenthalt geschaffen. Café, Garderobe und sanitäre Einrichtungen ergänzen das Programm und bilden gemeinsam eine neue räumliche Schnittstelle zwischen Seilbahnbetrieb und Landschaft.